
Thaïs Louvert
Violine

Thaïs Louvert, eine Schweizer Geigerin russischer und französischer Herkunft, begann im Alter von sechs Jahren bei Rada Hadjikostova und später bei François James am Genfer Konservatorium für Tanz, Musik und Theater mit dem Geigenunterricht. Anschliessend erwarb sie einen Bachelor- und einen Master-Abschluss in Musikpädagogik mit Auszeichnung in der Klasse von Prof. Sergey Ostrovsky an der Musikhochschule Genf. Derzeit absolviert sie ein Masterstudium an der Zürcher Hochschule der Künste, wo sie von Prof. Sergey Malov betreut wird.
Als Solistin trat Thaïs Louvert mehrfach in der Victoria Hall in Genf auf, insbesondere mit dem AMAsymphonique Orchestra und dem Jubilus Orchestra, sowie auf einer China-Tournee mit dem Juventutti Orchestra.
Da sie sich intensiv mit zeitgenössischer Musik beschäftigt, trat sie mit dem Ensemble Vide in Genf und dem Tonflug Ensemble in Zürich auf und hatte die Gelegenheit, mit dem Schweizer Komponisten David Philip Hefti zusammenzuarbeiten, wobei sie sein Werk «Wunderhorn» als Solistin beim Murten Classics aufführte.
Als Orchestermusikerin arbeitet sie regelmässig mit verschiedenen Kammerensembles zusammen, darunter das Ensemble Ars Excelcis, das Ensemble Puplinge Classique unter der Leitung von Chiara Banchini und das Nexus Orchestra. Zudem trat sie mit den Cameristi della Scala auf und begleitete den Geiger Maxim Vengerov. Ihre Leidenschaft für das symphonische Repertoire führte sie zu Auftritten unter renommierten Dirigenten wie Gábor Takács-Nagy und Jukka-Pekka Saraste, wobei sie den Cellisten Alban Gerhardt in Helsinki begleitete. In der Saison 2024–2025 war sie als Akademistin beim Musikkollegium Winterthur tätig.
Als Mitglied des Trio Leonis (Violine, Cello, Klavier) vertieft sie ihre Fähigkeiten beim Quartetto di Cremona an der Stauffer Academy in Italien und absolviert einen spezialisierten Kammermusik-Masterstudiengang an der Hochschule der Künste Bern bei Prof. Patrick Jüdt. Das Trio wurde im September 2024 für das Netzwerk «Le Dimore del Quartetto» ausgewählt und ist Preisträger des Kiwanis-Preises 2025 sowie des Internationalen Kammermusikwettbewerbs «Giulio Rospigliosi» 2026.
