Milana Chernyavska

Klavier

 

Die deutsche Künstlerin ukrainischer Herkunft Milana Chernyavska hat eine beachtliche Karriere aufgebaut und sich als eine der bedeutendsten Pianisten unserer Zeit etabliert. Ihre Kritiker überschlagen sich mit Lobpreisungen und selbst Alfred Brendel urteilte über Sie mit Worten „Um das Glück des Ganzen handelt es sich, wenn man Milana Chernyavska lausche“. Schon als Siebenjährige spielte sie ihr erstes Konzert im Grossen Saal der Philharmonie in ihrer Heimatstadt Kiew. Im Jahre 1990 absolvierte sie ihr Studium am Staatlichen Tschaikowsky Konservatorium in ihrer Heimat bei Prof. W. Sagaidachny mit Auszeichnung. Es folgten Meisterkurse bei bekannten Pädagogen und berühmten Pianisten wie Alfred Brendel, D. Bashkirov, W. Krainev, S. Perticarolli, B. Bloch, D. de Rosa und Alexander Lonquich. 1994 erhielt Milana Chernyavska die wichtigste staatliche kulturelle Auszeichnung ihrer Heimat - Verdiente Künstlerin der Ukraine - überreicht persönlich vom Präsidenten des Landes. Von 1995 bis 1998 absolvierte sie erfolgreich ein Meisterklassenstudium bei Prof. M. Höhenrieder und Prof. G. Oppitz an der Hochschule für Musik in München.

Milana Chernyavska gastiert bei internationalen Festivals und in wichtigsten Musikzentren auf der ganzen Welt. Sie spielt regelmässig u.a. bei den Luzerner Festspielen, Klavier-Festival Ruhr, Rheingau Musik Festival, Schleswig-Holstein Musik Festival, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Schwetzinger Festspielen, in Sälen wie Musikverein Wien, Concertgebouw Amsterdam, Berliner Philharmonie, Suntory Hall Tokio, Münchner Herkulessaal, Wigmore Hall London, Carnegie Hall New York, St. Petersburg Philharmonie. Ihre hervorragenden künstlerischen Leistungen wurden mit zahlreichen Preisen bei nationalen und internationalen Wettbewerben gewürdigt u.a. in Paris, Florenz sowie in Kiew, wo sie die Goldmedaille beim Internationalen „Wladimir und Regina Horowitz“ Klavierwettbewerb gewonnen hat.

Als Solistin tritt Milana Chernyavska mit vielen renommierten Orchestern auf. Auch ihre Solo Rezitals werden vom Publikum sowie der Presse gleichermassen bejubelt. Im Jahr 2013 wurde sie mit dem Alfred-Brendel-Förderpreis ausgezeichnet.

Milana Chernyavska hat über zwanzig CD Einspielungen bei bekannten Labels wie DECCA, EMI, Sony, Naxos, Claves, Divox, Genion, Avie Records, Ars Musici, Öhms Classics, Nasswetter Music Group vorliegen, zahlreiche davon sind mit internationalen Preisen wie Diapason d'Or, BBC Music Magazine Award, Pizzicato Super Sonic Award, IRR Outstanding ausgezeichnet. Im Jahr 2014 erhielt sie den bedeutendsten Medien Preis Deutschlands, den „Echo Preis“, in der Kategorie „ Klassik ohne Grenzen“.

Neben ihrer Solo-Karriere wird Milana Chernyavska als begnadete Kammermusikerin gefeiert und begehrt. Als Recital Partnerin konzertiert sie regelmässig mit namhaften Künstlern wie Julia Fischer, Lisa Batiashvili, Daniel Röhn, Rudens Turku, Ana de la Vega, Arabella Steinbacher, Sebastian Klinger, Maximilian Hornung, Daniel Müller-Schott, Susanna Yoko Henkel, David Garrett, dem Vogler Quartett u.a. Das von ihr gegründete MILANDER QUARTETT, in dem „vier exzellente Instrumentalsolisten zum perfekten Zusammenspiel gefundenhaben“ - wie die Presse nach dem Debüt in München schreibt - hat sich in kurzer Zeit zu einem gefragten Ensemble entwickelt. Inzwischen hat das Ensemble mehrere Produktionen mit dem BR realisiert und zwei CDs mit Werken von Beethoven und Brahms herausgebracht, die mit dem „IRR Outstanding“ ausgezeichnet worden sind.

Milana Chernyavska ist gefragte Professorin bei internationalen Meisterklassen sowie Jurymitglied bei verschiedenen renommierten Klavierwettbewerben, sei es bei der ARD in München, Busoni-Wettbewerb in Bolzano, Mozart-Wettbewerb in Salzburg oder beim Blüthner Goldaward in Wien. Ihre StudentInnen gewinnen regelmässig erste Preise bei wichtigen internationalen Wettbewerben wie Santander, Busoni, Maria Canals, Vendom Preis, Malta und vieles mehr. Die vielseitige Künstlerin unterrichtet seit 2009 als Professorin für Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. Des Weiteren ist sie seit 2010 als Professorin an der Internationalen Musikakademie im Fürstentum Liechtenstein tätig. 

Mit Ihrer Doktorarbeit über den „Wertungs- und pädagogischen Aspekt der Interpretationstheorie“ kann sie sich auch als Musikwissenschaftlerin profilieren.

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