
K o n z e r t e
Konzertsaal Lilienberg-Zentrum
Programm 2026
Der Vorverkauf startet Mitte April - mit Frühbucherrabatt für Package-Buchungen mit Übernachtungen!

Inspirationen
Freitag, 28. August 2026, 19:00 Uhr
Konzertsaal Lilienberg Zentrum
Wien - Berlin - Paris
Drei grosse europäische Kulturmetropolen stehen im Zentrum des ersten Konzerts:
In Wien hob Beethoven im Jahr 1797 sein brillantes Es-Dur-Quintett op. 16 aus der Taufe und profitierte wie 13 Jahre früher schon Mozart mit seinem Quintett für die gleiche Besetzung vom hervorragenden Niveau der Bläser im damaligen Wien. In seinen späten Berliner Jahren komponierte Max Bruch 1908 seine wunderschönen Stücke op. 83 ursprünglich für Klarinette, Viola und Klavier, publizierte aber gleichzeitig auch eine alternative Fassung für Violine anstelle der Klarinette. Nach Paris führt uns am Ende Faurés Klavierquartett op. 15 aus dem Jahr 1879, das in beeindruckender Manier mithalf, die französische Kammermusik von den damals beherrschenden deutschen Vorbildern zu emanzipieren.
Max Bruch: Nr. 1-4 aus 8 Stücke op. 83
für Violine, Viola, Klavier
Ludwig van Beethoven: Klavierquintett Es-Dur op. 16
für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott
Gabriel Fauré: Klavierquartett c-Moll op. 15
für Violine, Viola, Violoncello und Klavier
Angela Golubeva, Violine
Nora Romanoff Schwarzberg, Viola
Mattia Zappa, Violoncello
Martin Lucas Staub, Klavier
(Adèle Bagein, Oboe; Daniela Engel, Klarinette; Alexander Rauch, Fagott; Pauline Zahno, Horn)
Freitag, 28. August 2026
Samstag, 29. August 2026
jeweils 9:30 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 16:30 Uhr
Aula im Lilienberg Hauptgebäude
Öffentlicher Workshop für Kammermusik
Anmeldung zum Workshop
Der Wiener Pianist Claus-Christian Schuster unterrichtet junge Ensembles
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Der Kurs ist öffentlich und kann von Interessierten bei freiem Eintritt mitverfolgt werden.
Samstag, 29. August 2026, 17:00 Uhr
Konzertsaal Lilienberg Zentrum
Gran Sestetto
Als Rahmen sind zwei Opernkomponisten zu Gast in der Kammermusik: Der junge Glinka schuf sein «Gran Sestetto» für Klavier und Streicher während seiner Mailänder Jahre, als er fast täglich in der Scala anzutreffen war und sich mit Bellini, dem Meister des Belcanto, anfreundete. Der italienische Einfluss ist denn auch unüberhörbar in diesem virtuosen Kammermusikwerk. Rossini dagegen widmete sich erst in seinen späten Pariser Jahren der Instrumentalmusik. Das heitere Flötenquartett in G-dur gehört zu einer Reihe von vier Werken der gleichen Besetzung, die er in Paris nach seinen eigenen, 1804 komponierten «6 Sonate a quattro» bearbeitet hat.
Leichtigkeit und Spielfreude sind auch das Merkmal der «Trois Pièces Brèves» für Bläserquintett von Jacques Ibert und des Divertimento op. 51 für Bläserquintett und Klavier von Paul Juon.
Gioacchino Rossini: Sonata a Quattro Nr. 1 G-Dur
für Flötenquartett
Paul Juon: Divertimento op. 51
für Bläserquintett und Klavier
Jacques Ibert: Pièces brèves
für Bläserquintett
Mikhail Glinka: Gran Sestetto Originale Es-Dur
für Klavier und Streicher
Angela Golubeva, Violine
Thaïs Louvert, Violine
Nora Romanoff Schwarzberg, Viola
Mattia Zappa, Violoncello
Josef Gilgenreiner, Kontrabass
Kateryna Tereshchenko, Klavier
ensemble fokus - Preisträgerensemble Kammermusikwettbewerb Paul Juon 2023
(Sarah-Maria Schmid, Flöte; Adèle Bagein, Oboe; Daniela Engel, Klarinette; Alexander Rauch, Fagott; Pauline Zahno, Horn)
Sonntag, 30. August 2026, 11:30 Uhr
Konzertsaal Lilienberg Zentrum
Matinee Junge Talente
Das traditionelle Engagement des Festivals für den Nachwuchs wird auch in dieser Ausgabe weitergeführt. Es spielen junge Musiktalente aus dem Thurgau sowie die Ensembles des Workshops für Kammermusik.
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Die Nachwuchsförderung des Festivals Kammermusik Bodensee.
Sonntag, 30. August 2026, 17:00 Uhr
Konzertsaal Lilienberg Zentrum
Inspiration Schweiz
Die eindrückliche Gebirgslandschaft des Berner Oberlandes inspirierte Brahms in seinen Sommeraufenthalten am Thunersee zu zahlreichen Meisterwerken, wie dem Klaviertrio op. 101. Brahms traf hier auch immer wieder seinen alten Freund Widmann in Bern, der seinerseits einige Jahre zuvor in Winterthur die Trauung des Komponisten Hermann Goetz mit Laura Wirth vollzogen hatte. Goetz' eindrückliches Klavierquintett op. 16 aus dem Jahr 1874 ist sein letztes Kammermusikwerk vor seinem allzu frühen Tod vor 150 Jahren in Zürich.
Zwei reiche Auftraggeber stehen am Ursprung der anderen beiden Werke: Ein Amerikaner irischer Abstammung bestellte beim Genfer Komponisten Frank Martin ein «Trio sur des mélodies populaires irlandaises» und der englische Bankier und Amateurcellist David Salomons bei Rossini das opernhafte Duetto für Cello und Kontrabass.
Frank Martin: Trio sur des mélodies populaires irlandaises
Johannes Brahms: Klaviertrio c-Moll op. 101
Gioacchino Rossini: Duett
für Cello und Bass
Hermann Goetz: Klavierquintett c-Moll op. 16
(Angela Golubeva, Violine; Franz Ortner, Violoncello; Martin Lucas Staub, Klavier)
Nora Romanoff Schwarzberg, Viola
Josef Gilgenreiner, Kontrabass










